Schoßraumheilung

Wir brauchen sichere und nährende Räume. Diese zu kreieren und zu halten, ist meine Herzensleidenschaft. Unser Schoßraum ist so ein Raum. Von ihm haben wir uns – aufgrund unserer vielseitig erlebten Erfahrungen mit Weiblichkeit – oft getrennt oder sogar ganz abgespalten.

Wir sind als Eizelle bereits im Bauch unserer Mutter angelegt, während diese noch im Schoß unserer Großmutter war. Wen wundert es, dass wir in unserem Schoßraum nicht nur unsere eigenen Themen halten, sondern auch die unser Mütter, Groß- und Urgroßmütter, all jener Frauen vor uns?

Neben all dem alten Wissen, tragen wir in unserem Schoß auch all die unerzählten Geschichten, Scham, Schuld, Schweigen, Sprachlosigkeit, Wut, erfahrene Gewalt, Geburtstraumata, verbotene Lust, …. Dort halten wir all unsere und  die ungeweinten Tränen unzähliger Frauen.

Wir leben in einer übersexualisierten Gesellschaft, in der sexuelle Energie auf den sexuellen Akt, Orgasmen und Ekstase reduziert wurde. Viele Indigene wissen noch um die größte Schöpferkraft der sexuellen Energie. Sie wissen, dass eine einzige Nacht wischen zwei Menschen eine energetische Verbindung schafft, die über 7 Jahre anhält. Diese kann stärkend für beide sein. Doch es können daraus auch Energiekonflikte entstehen. Wenn wir von unserem Schoßraum getrennt sind, überhören wir den Schrei unserer Gebärmutter, mit dem sie um Aufmerksamkeit bittet. Denn sie kann durch verschiedene Symptome zeigen, dass sie nicht einverstanden ist, diese Fremdenergie in sich zu tragen. Durch Lustlosigkeit, bakterielle Infektionen, Pilze, Myome, Zysten, Endometriose … . Es ist daher sinnvoll, offen und ehrlich auf unsere Verbindungen zu schauen.

Wir können unseren Schoßraum von all den schmerzhaften Erfahrungen, die wir und unsere Ahninnen gemacht haben und die wir (noch) halten, reinigen. Dafür gibt es einige schamanische Praktiken.

In unseren Kreisen teilen wir unsere Geschichten miteinander, beweinen uns, bringen unsere Wut zum Ausdruck und zeigen Mitgefühl füreinander. Und wir tanzen, schütteln uns frei, bevor wir uns – z.B. mit Unterstützung von der Medizin Kakao – in einer schamanischen Reise liebevoll mit unserem Schoßraum verbinden. Körperempfindungen, Gedanken, Gefühle, Erfahrungen … dürfen gesehen werden und über die Verbindung zu Mutter Erde aus unserem Schoß abfließen. Danach füllen wir unseren Schoßraum dankbar mit der transformierten, heilsamen, verbindenden und nährenden Energie von Mutter Erde auf. Viele Frauen berichteten danach, dass sie ein Aufrichten spürten,  wieder die Verbindung zwischen Schoß, Herz und Stimme fühlten und sich frei und leicht fühlten. Und wir singen oder tönen zusammen.

Wenn es auch dich in einen solchen heilsamen und sicheren Raum ruft, ob im Kreis von Frauen oder im 1:1 schreib mir gern schreib mir gern.

In Verbundenheit und Liebe Ilka

Stimmen:

„Ich habe Lustträume gehabt, ein großes blaues Gemälde ist auch im Traum aufgetaucht und ich habe eine leichte Zwischenblutung, was sehr selten vorkommt. Es ist magisch. Krass, was die gestrige Zeremonie für Auswirkungen hat. Danke Ilka von Herzen und Euch, liebste Schwestern, ich trage Euch im Herzen.“

„Ich habe super gut geschlafen, bin das erste Mal seit langer Zeit nicht erschöpft aufgewacht! Ich spüre ein Ziepen im Schoßraum, was sich anfühlt, als fange ich gleich an zu bluten. Und ich fühle mich komplett… ganz…“

„Ich bin immer wieder berührt, welche unterschiedlichsten Emotionen ich in diesem sicheren Raum hier in so kurzer Zeit durchlaufe und welche Tiefe in ihm möglich ist. Danke.“

„Ich nehme mir morgen Zeit für all die Emotionen und das Fühlen in der Natur. Es war krass und gleichzeitig so unglaublich emotional. Danke für euer So-Sein.“

„Mein Schoßraum fühlt sich immer noch kühl an, heute morgen richtig kalt. Bin auch mit so Ringweh aufgewacht, einmal rum – wie Muskelkater. Lag fast nur im Bett, hab den Kakao noch ausgetrunken und fühle mich richtig k.o. Ich mach mir aber immer schön ne Wärmflasche.“

Schamanisch inspirierte Lebensberatung und – begleitung